Regionalkonferenz "Sport wehrt sich"
Der
facettenreiche Sport in Leipzig bietet zahlreiche Betätigungsmöglichkeiten für
Jung und Alt, vom Individual- bis zum Mannschaftssport und und zeigt damit, dass
er für alle Menschen unabhängig ihrer Staats-, Religions und Parteizugehörigkeit
offen ist. In den letzten Jahren häuften sich allerdings Versuche
rechter Kräfte, im Sport Fuss zu fassen und besonders junge Menschen für ihre
extremistischen Ansichten zu gewinnen.
Am 14. August 2010
findet im Festsaal des Neuen Rathauses in Leipzig zu diesem
brisanten Thema die Regionalkonferenz "Sport wehrt
sich" statt. Beginn ist 10:00 Uhr.
Die
Veranstaltung richtet sich an alle Vorstände, Abteilungsleitungen und
Übungsleiter. Die Regionalkonferenz soll noch einmal die Wichtigkeit dieser
Thematik hervorheben und Möglichkeiten der Prävention im Verein aufzeigen. In
vier Workshops wird umfangreiches Wissen auf dem Gebiet der Erkennung,
Prävention und Intervention von Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus
vermittelt.
Anmeldungen richten Sie bitte bis zum 23. Juli 2010 an den
Landespräventionsrat im Freistaat Sachsen. Den Informationsflyer und das
Anmeldeformular finden Sie hier:
Archivbeiträge:
Von der 2. Präsidiumssitzung des Kreissportbundes
Überwiegend positive Bilanz des ersten Geschäftsjahres seit Fusion
Naunhof (bei). Nach der konstituierenden Sitzung des Präsidiums des Kreissportbundes Landkreis Leipzig im Mai dieses Jahres trat am Montag das auf dem 1. Kreissporttag gewählte Gremium zur turnusmäßigen Sitzung zusammen. Neben den Berichten über Details der bisherigen Tätigkeit des KSB und zur Sportjugendarbeit sowie der Zusammenarbeit mit der Agentur für Bildung stand auch der Haushaltplan 2010 auf der Tagesordnung. Der Schatzmeister, Andreas Woda, erläuterte den Präsidiumsmitgliedern alle Einzelpositionen des vorgelegten Entwurfs. Im Ergebnis der Aussprache erfolgte, vorbehaltlich der geplanten Zuwendungen des Landkreises und des Landessportbundes Sachsen, ein einstimmiger Beschluss zum Gesamtetat von ca. 450.000 €.
Insbesondere die Höhepunkte im Breitensportkalender, wie Kinder- und Jugendsportspiele, die Seniorensportspiele in Frohburg sowie das Integrationssportfest in Borna dokumentieren die Leistungsfähigkeit des KSB und seiner Mitgliedsvereine. Diese Veranstaltungen werden in den kommenden Jahren in bewährter Form durchgeführt und weiterentwickelt. Neu in den Veranstaltungsplan 2010 wurde ein weiteres Seniorensportfest aufgenommen, das insbesondere Sportler von Teamsportarten anziehen soll und am 10. August in Machern stattfinden wird.
Neben den überwiegend positiven Einschätzungen wurde jedoch auch auf Reserven aufmerksam gemacht, insbesondere ist der erreichte Stand der Fusion von Fachverbänden nicht zufriedenstellend. Zu berücksichtigen ist hierbei allerdings, dass die Zusammenschlüsse im laufenden Wettkampfbetrieb einschl. Auf- und Abstiegsregelungen durchgeführt werden müssen. Noch nicht richtig in Schwung gekommen ist die Zusammenarbeit der Schulen mit den Vereinen, obwohl es auch da schon sehr positive Beispiele gibt. Hier soll das Projekt „Bewegte und sichere Schule/ Kita“ für einen deutlichen Qualitätsschub sorgen.
Konstituierende Sitzung des neu gewählten Präsidiums des KSB Landkreis Leipzig
Vollzogene Fusion wird als beispielhaft für andere Verbände und Vereinigungen eingeschätzt
Naunhof (bei). Am 15. Juni 2009 trafen sich sowohl die im April direkt gewählten als auch die von ihren Institutionen und Ämtern berufenen Präsidiumsmitglieder zur ersten Präsidiumstagung des Kreissportbundes Leipzig. Unter Leitung des Präsidenten Wolfgang Klinger entwickelte sich eine sachliche und offene Diskussion, in der insbesondere die Ziele und Aufgaben des neuen Kreissportbundes im Mittelpunkt standen. Dabei konnten sich die Sportfreunde untereinander näher kennenlernen und - nach kurzem Rückblick auf die (sportkameradschaftlich) vollzogene Fusion der ehemaligen Kreissportbünde Leipziger Land und Muldental - den Blick in die Zukunft richten. Einhellig war die positive Einschätzung, dass der Sportbetrieb in den 318 Vereinen mit fast 40.000 Mitgliedern nicht unter dem Zusammenschluss gelitten hat!
So standen in der Diskussion, neben den personellen Informationen zur Besetzung von Geschäftsstelle und Präsidium, die umfangreichen Betreuungsaufgaben des Kreissportbundes sowie die aktuelle Haushaltsituation auf der Tagesordnung. Aber auch konkretere Pläne hinsichtlich einer weiterhin positiven Mitgliederentwicklung, insbesondere zur Gewinnung von Kinder und Jugendlichen in den Vereinen, wurden gemeinsam besprochen. Das Gremium wird sich voraussichtlich mindestens zweimal im Jahr treffen, um die wichtigsten Themen zu beraten und satzungsgemäß entsprechende Beschlüsse fassen.
Erste gemeinsame Sportparty am 25. April 2009 in Zwenkau
Die von LVZ und Sparkasse unterstützte Veranstaltung hatte durch die 2008 vollzogene Vereinigung der KSB Leipziger Land und Muldental Premierencharakter. Jung und Alt tummelten sich bei der Party, die neben der Preisverleihung ein abwechslungsreiches Kulturprogramm bot. Zum Auftakt dankte Wolfgang Klinger, neuer Präsident des Kreissportbundes, allen Ehrenamtlichen für ihr Engagement. Sein Vorgänger Jürgen Wieczorek erhielt von Landrat Gerhard Gey in Anerkennung seiner Verdienste den „Sachsenradler“ überreicht.
1. Kreissporttag des Kreissportbundes Landkreis Leipzig
Am 02.04.2009 fand im Bürger- u. Vereinshaus Großpösna der 1. Kreissporttag des KSB Landkreis Leipzig statt.
Unter den Gästen befand sich auch der Landrat, Herr Dr. Gey, der sich mit einem Grußwort an die Delegierten wandte und anschließend vom scheidenden Präsidenten des KSBLL, J. Wieczorek, für seine Verdienste seit Gründung des fusionierten Kreissportbundes geehrt wurde.
Nach einem Abstimmungsmarathon wurde das neue Präsidium gewählt. Dabei votierten die Delegierten einstimmig für die Kandidaten der jeweiligen Ehrenämter.
Fotos von dieser Veranstaltung sehen Sie hier!
LVZ- Bericht vom 04.04.2009:
Chef-Sportler sitzt im Landratsamt
Beigeordneter Wolfgang Klinger einstimmig zum neuen Präsidenten des Kreissportbunds gewählt
Von Olaf Krenz Großpösna. Ein sportlicher Wettstreit war nicht nötig: Als einziger Kandidat angetreten, wurde Wolfgang Klinger vorgestern Abend einstimmig zum Präsidenten des Kreissportbundes (KSB) gewählt. Damit steht er der mit rund 39 000 Mitgliedern größten bürgerschaftlichen Vereinigung im Landkreis für die nächsten fünf Jahre vor. Am ersten Kreissporttag nach der Fusion von Leipziger Land und Muldental nahmen in Großpösna nur 68 von 302 eingeladenen Sportvereinen teil. Vorsichtig hatte der bisherige Vorsitzende Jürgen Wieczorek diesen geringen Zuspruch als „kleine Enttäuschung“ benannt. Dass das Ausdruck einer möglichen Ablehnung gegenüber der Verschmelzung der früher zwei Kreissportbünde sein könnte, sagte er nicht. Stattdessen hob er hervor, dass das Zusammengehen „nicht immer einfach, aber sachlich und fair“ gelaufen und mit der Fusion am 12. September im Vorjahr „zumindest organisatorisch vollendet sei“. Die beeindruckende Resonanz zur Eröffnung des neuen KSB-Sitzes in Naunhof vor sechs Wochen zeige zudem die Identifikation mit dem gemeinsamen Dachverband.
Auch Landrat Gerhard Gey lobte die Fairness der Sportler bei der Fusion, während es in der Politik viele Emotionen gegeben habe. „Sie haben ein rasantes Tempo von der Kreissport-Vereinigung über die Einweihung der neuen Geschäftsstelle bis zum Kreissporttag mit Präsidiumswahl hingelegt“, sprach er die Delegierten direkt an. Dieses sei eine Voraussetzung für die weitere gute Entwicklung des Sports im Landkreis, zu der ebenso die umfangreiche Arbeit der Übungsleiter und ehrenamtlichen Funktionäre beitrage. „Und natürlich die Ausstattung mit rund 570 Sportstätten, darunter viele hochwertige, aber auch zahlreiche mit Nachholbedarf.“ Letzterer soll aus dem Konjunkturpaket II mit rund neun Millionen Euro für 28 Projekte gemildert werden.
Wieczoreks Bilanz für 2008 fiel weitgehend positiv aus. Zum KSB gehören per Stichtag 1. Januar 318 Vereine mit 39 122 Mitgliedern, was ein Zuwachs von 663 Sportlern sei. Damit sind fast 14,4 Prozent der Bevölkerung in Sportgemeinschaften organisiert. Derzeit spüren aber auch die Vereine durch den Rückzug von Sponsoren Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise.
Positiv blickt der neue Präsident Wolfgang Klinger in die Zukunft. „Es ist für mich eine Ehre und eine Herausforderung“, sagte er. Mit seiner Wahl erhoffe sich der Kreissportbund Synergien durch seinen Beruf als 2. Beigeordneter des Landrates. „Und ich weiß, dass ich mich auf ein gutes Team verlassen kann.“ Dazu zählt er die alle einstimmig gewählten Präsidiumsmitglieder ebenso wie die fünf hauptamtlichen Mitarbeiter. „Jetzt ist es wichtig, dass die Fusion auch gelebt wird.“